Flexdruck auf T-Shirts
Wie alle weiteren Drucktechniken kannst Du auch den Flexdruck ganz einfach im Designer auswählen und damit ein T-Shirt gestalten.Die Eigenschaften des Flexdruck
Der Flexdruck ist einer unserer strapazierfähigsten Folien und hält auf Deinem T-Shirt viele Wäschen problemlos durch. Er verblasst z.B. nicht so schnell wie ein mit Digitaldruck bedrucktes Motiv und kann daher sehr oft getragen werden.
- Abb.: So sieht ein Flexdruck aus.
Quelle: Spreadshirt.de
- Er ist langlebig und strapazierfähig
- Die Druckfolie verfügt über eine glatte Oberfläche
- Bis zu 3 Farben pro Motiv bzw. Aufdruck möglich
Zu der Kategorie Flexdruck gehören auch der Spezial-Flex und beschreibbarer Flex - erfahre hier mehr darüber:
Möchtest Du mehr über die anderen Druckverfahren erfahren, dann informiere Dich gleich dazu.
Haltbarkeit des Flexdrucks
Das Schöne am Flexdruck ist, dass er lange hält und seine Farbe kaum verliert, auch beim mehrmaligen Waschen nicht. Wenn das Motiv auf Deinem T-Shirt einmal leicht geknickt wird, ist es noch so elastisch, dass der Knick durch ein paarmal drüber reiben kaum mehr sichtbar ist. Knickst Du die Flexfolie allerdings zu hart, dann könnte es schwer werden diese Falte wieder weg zubekommen.Damit Du einen Eindruck bekommst wie der von Dir gewählte Flexdruck auf Deinen selbst gestalteten T-Shirt aussieht, hast Du hier ein paar Beispiel-Fotos.
Eindrücke aus der Druckproduktion
Wie Du sehen kannst sind einige Mitarbeiter gerade fleißig dabei eure bestellten Motive für den Druck auf Dein T-Shirt vorzubereiten. Sobald der Flexdruck oder Flockdruck ausgeschnitten ist kommt er sofort zur Presse und wird dort direkt durch Wärme auf das T-Shirt gedruckt.
Weitere Details zum Flexdruck
Flexdruck ist der breiten Masse vor allem aus dem Bereich der T-Shirt Gestaltung bekannt. Ebenso wird Flexdruck jedoch auch bei Stofftaschen oder Kappen, textile Werbematerialien, oder wo immer es der Kunde wünscht, angewandt.Eine andere Variante des Flexdrucks ist der Flockdruck. Im Unterschied zum Flexdruck, wo das Motiv glatt und ebenmäßig wirkt, so ist der Flockdruck eher samtartig. Als Vorlage wird eine Vektorgrafik, erstellt und bearbeitet mit einem Grafikprogramm am Computer, benötigt. Auch können vektorisierbare Bilddateien verwendet werden.
Beim Flex-Print werden ausgewählte Motive oder Schriftzüge auf Klebefolien, die eine plastische Oberfläche vorweisen, übertragen. Die Folien selbst haben eine Stärke von 50 my, damit sind sie zwar sehr dünn und fein, können aber dennoch der Wärme der Transferpresse entgegenhalten. Hierbei ist auch wahlweise die Anwendung von ein- oder mehrfarbigen Folien kein Problem. Eine Einschränkung beim Flexdruck besteht jedoch bei der zur Verfügung stehenden Auswahl der Druckfarben selbst.
Die Vorlagen werden mit einem sogenannten Plotter ausgeschnitten, damit die Ränder des Motivs eine klare Linie vorweisen, meist wird dies auch computergesteuert erledigt. Nach dem Schnitt wird das Motiv geprüft und mit einer Transferpresse, ähnlich einer Bügelmaschine, unter gleichmäßiger Wärmeübertragung auf den Stoff gepresst. Sobald die Druckfolie abgekühlt ist, wird die Trägerfolie vorsichtig entfernt und man kann seine Drucksache bewundern.
Für stark beanspruchte Materialen wird die Anwendung einer Reflexfolie angeboten, da diese sich nicht nur, wie üblich für Baumwolle eignet, sondern auch für Materialien aus Kunstfasern oder Stoffe, die für gewöhnlich nicht zum Bedrucken geeignet sind, wie z.B. Filz. Bekleidung, die strapazierfähig oder oft auch der Feuchtigkeit ausgesetzt ist, wird ebenfalls mit einem Motiv einer Flexfolie zu einem individuellen und persönlichen Kunstwerk
Das Flexdruck-Verfahren wird auch gerne für Druckaufträge mit Kleinmengen angewendet, da im Gegensatz zum Siebdruck, Nebenkosten entfallen. Jedoch werden aber auch für das Druckmotiv eher kleinere Prints vorgeschlagen. Bei Großmotiven empfiehlt sich eher der Siebdruck, da dieser auch für Mehrfachanfertigungen effizienter ist.
Der Preis für die Verwendung eines Flexdruck-Motivs richtet sich nach der Anzahl der verbrauchten Quadratzentimeter. Daher ist, bevor ein Druckauftrag gegeben wird, eine Kalkulation zu führen, ob eine Kleinmenge an Druckmotiven geplant ist oder in weiterer Folge mit Mehraufträgen zu rechnen ist.





